Jetzt schieben wir die Aufschieberitis auf!

Etwas zu erledigen und dann von der To-do-Liste zu streichen – ein tolles Gefühl. Es ist menschlich, unangenehme Dinge auf die lange Bank zu schieben. Das Problem: Es erledigt sie leider auch kein anderer. Und am Ende muss es dann ganz schnell gehen. Doch mit diesem Aufschieben, wissenschaftlich „Prokrastination“, sabotieren wir uns selbst. Denn wenn wir immer erst in letzter Minute mit etwas beginnen, neigen wir zu Fehlern und zeigen nicht das, was in uns steckt.

Clever aufteilen
Wenn etwas unerledigt vor uns liegt, haben wir häufig das Gefühl, einen riesigen Berg bewältigen zu müssen. Um ihn leichter zu erklimmen, teilst du dir die Aufgabe in Etappen ein und setzt dir für jeden Abschnitt ein realistisches Ziel.

Einfach anfangen
Du findest den ersten Schritt immer am schwierigsten? Das geht den meisten von uns so. Aber du kannst dich freuen: Wenn du dich dazu erst einmal überwunden hast, geht der Rest oft wie von selbst. Rumgrübeln und Ausreden erfinden, warum wir etwas nicht tun sollten, kostet am Ende mehr Zeit, als es anzupacken.

Freunde ins Boot holen
Erzähle Freunden von deinen Zielen. Je mehr Bescheid wissen, desto unangenehmer wird es, wenn du die Sache aufschiebst. Bitte deine Freunde zusätzlich, zwischendurch nach dem Stand der Dinge zu fragen, das spornt dich noch mehr an.

Vorteile erkennen
Was bringt es dir, wenn du die Aufgaben, die vor dir liegen, gleich erledigst? Mache dir eine Liste mit allen Vorteilen: Für deine Stimmung, dein Selbstwertgefühl, deine Freizeitplanung… Wenn das nicht motiviert!

Etwas schaffen wollen
Am Ende geht es nicht darum, alles perfekt hinzubekommen. Und vor allem geht es nicht darum, dass du etwas schaffen musst. Du willst etwas schaffen – und das ist ein großer Unterschied. Du hast die Wahl: Jeden Tag kannst du neu entscheiden, Sachen abzuhaken – und sich so selbst zu beschenken.

 

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